{"id":670,"date":"2019-06-12T10:15:25","date_gmt":"2019-06-12T10:15:25","guid":{"rendered":"http:\/\/fclehre.de\/?page_id=670"},"modified":"2019-06-12T10:31:50","modified_gmt":"2019-06-12T10:31:50","slug":"betreutes-wohnen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/fclehre.de\/?page_id=670","title":{"rendered":"betreutes wohnen"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-themeisle-blocks-advanced-columns has-1-columns has-desktop-equal-layout has-tablet-equal-layout has-mobile-equal-layout has-default-gap has-vertical-unset\" id=\"wp-block-themeisle-blocks-advanced-columns-817c109c\" style=\"border-width:0px;border-style:solid;border-color:#000000;border-radius:0px;justify-content:unset\"><div class=\"wp-themeisle-block-overlay\" style=\"opacity:0.5;mix-blend-mode:normal\"><\/div><div class=\"innerblocks-wrap\">\n<div class=\"wp-block-themeisle-blocks-advanced-column\" id=\"wp-block-themeisle-blocks-advanced-column-fafa47cc\" style=\"border-width:0px;border-style:solid;border-color:#000000;border-radius:0px\">\n<p>Die Betreuungsabteilung des FC Lehre e.V. \u201eDEIN WEG\u201c hat sich zum 01.\n November 2009 gegr\u00fcndet und bietet seine Betreuungsleistungen im \nLandkreis Helmstedt an.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser derzeitiges Team setzt sich aus einem staatlich \nanerkannter Familienpfleger sowie einem Dipl. Sozialp\u00e4dagogen zusammen \n(zurzeit auf Honorarbasis). Dar\u00fcber <\/p>\n\n\n\n<p>hinaus steht uns ein Dipl. Sozialarbeiter\/Sozialtherapeut \n(GVS) beratend und supervisorisch zur Verf\u00fcgung. Au\u00dferdem geh\u00f6ren noch \neinige ehrenamtliche Helfer zum erweiterten Team. Die hauptamtlichen \nMitarbeiter verf\u00fcgen alle \u00fcber eine langj\u00e4hrige Berufserfahrung im \nBereich der station\u00e4ren Rehabilitation f\u00fcr Abh\u00e4ngigkeitserkrankte. <\/p>\n\n\n\n<p>Aus unserer christlichen \u00dcberzeugung r\u00fchrt die Grundhaltung, \ndass das Wohnen ein soziales Grundbed\u00fcrfnis des Menschen ist. \nZufriedenheit und Wohlbefinden sind abh\u00e4ngig von der Qualit\u00e4t der realen\n Wohnbedingungen und der M\u00f6glichkeit weitgehend eigenst\u00e4ndig und \nselbstbestimmt zu leben.<\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb findet sich \u201eDEIN WEG\u201c  in dem Arbeitsansatz des \nbetreuten Wohnens und der Begleitung wieder. Die notwendige Hilfe und \nBetreuung wird ambulant geleistet, dadurch entsteht viel Freiraum zur \neigenen Lebensgestaltung seitens unserer Bewohner, die durch \nEigenverantwortung ein hohes Ma\u00df an Selbstbestimmung erfahren, jedoch in\n allen Lebenslagen jederzeit Hilfe erfahren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Aufnahme in unsere ambulant betreute Wohngruppe kann zur\n Kriesenintervention, zur Stabilisierung, oder auch l\u00e4ngerfristig \nerfolgen, jedoch immer mit dem Ziel, die Eigenst\u00e4ndigkeit des Klienten \nweitestgehend wieder herzustelllen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Entscheidung der Betreuungsabteilung des FC Lehre e.V.,  \n\u201eDEIN WEG\u201c mit abh\u00e4ngigkeitserkrankten Menschen zusammen zu arbeiten, \nresultiert aus der bisherigen Berufsaus\u00fcbung der Gr\u00fcnder, in der es zu \nvielfachen Betreuungskontakten mit dem Personenkreis nach \u00a753 SGB XII \nkam.<\/p>\n\n\n\n<p>Ebenfalls besteht ein umfangreiches Wissen \u00fcber das im \nLandkreis Helmstedt vorhandene Hilfeverbundsystem beh\u00f6rdlicher und \nprivater Dienste f\u00fcr Menschen in sozialen Notlagen, so ist z.B. eine \nenge Zusammenarbeit mit unserem Verein vom  Lukas-Werk Helmstedt \ngeplant.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben der Fachausbildung gew\u00e4hrleistet diese Berufserfahrung \ndas notwendige Qualifikations- und Kompetenzprofil f\u00fcr eine erfolgreiche\n Betreuungsarbeit.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>P\u00e4dagogische Grundhaltung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als Gr\u00fcnder, \u00fcberzeugte Christen und gleichzeitig betreuende \nFachkr\u00e4fte der Abteilung \u201eDEIN WEG\u201c   gehen wir in unserem Handeln von \neinem christlichen Menschenbild aus, dass grunds\u00e4tzlich Wertsch\u00e4tzung \nund Annahme voraussetzt und jedem Menschen Entwicklungsm\u00f6glichkeiten, \nF\u00e4higkeiten und Ressourcen zutraut.<\/p>\n\n\n\n<p>Dem Klienten begegnen wir mit Achtung und Offenheit gegen\u00fcber\n seiner Pers\u00f6nlichkeit, seinen biographischen Erlebnissen und \nErfahrungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir arbeiten in dem Bewusstsein, dass unsere Sichtweise und \nEinsch\u00e4tzungen stets subjektiv sind und hinterfragen diese somit \nkontinuierlich unter weitestgehender Mitwirkung und Autonomie des \nBetreuten, sowie supervisorischer Fachanleitung.<\/p>\n\n\n\n<p>Hilfe zur Selbsthilfe ist der vorrangige Grundsatz der Betreuungsabteilung \u201eDEIN WEG\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Betreuungsabteilung des FC Lehre e.V., \u201eDEIN WEG\u201c, \nversteht sich in seiner Arbeit als kompetenter Ansprechpartner f\u00fcr \nMenschen mit Suchterkrankungen. Im Rahmen dieses Selbstverst\u00e4ndnis wurde\n die hier vorgestellte Konzeption f\u00fcr die Dienstleistung einer ambulant \nbetreuten Wohngruppe erarbeitet. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zielgruppe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Angebot des Ambulant Betreuten Wohnens richtet sich an \nvollj\u00e4hrige Frauen und M\u00e4nner mit einer drohenden oder bereits \nvorhandenen Abh\u00e4ngigkeitserkrankung, welche eine wesentliche Behinderung\n im Sinne des \u00a7 53 SGB XII darstellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtigstes Kriterium f\u00fcr den Beginn der Betreuung ist die \nMotivation des Klienten zur sozialen Integration und dessen Bereitschaft\n zur Annahme von professioneller ambulanter Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere formelle Voraussetzungen f\u00fcr die Betreuungsleistung sind:<\/p>\n\n\n\n<ol><li>das Vorliegen einer Fach\u00e4rztlichen Stellungnahme, welche \ndie drohende oder bereits vorhandene Behinderung diagnostiziert und \neinen Hilfebedarf  bescheinigt,\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>die Bereitschaft, sich in die ambulant betreute Wohngruppe \u201eDEIN WEG\u201c zu integrieren \n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>die begr\u00fcndete Annahme, dass die ambulante Betreuung \neine schrittweise Verselbst\u00e4ndigung bewirken kann, d.h. ein Mindestma\u00df \nan Ressourcen beim Hilfeempf\u00e4nger vorhanden sein sollte.\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p><strong>Ziele der Betreuung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ol><li>Vorrangiges Ziel der Betreuungsleistung ist die Bef\u00e4higung \ndes Klienten zu einer m\u00f6glichst eigenst\u00e4ndigen und selbstbestimmten \nLebensf\u00fchrung und dessen vollst\u00e4ndige Integration in die Gesellschaft.\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Die Folgen der bestehenden Abh\u00e4ngigkeitserkrankung \nsollen beseitigt oder abgemildert bzw. eine drohende \nAbh\u00e4ngigkeitserkrankung soll verhindert werden.\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Das ambulant betreute Wohnen soll m\u00f6glichst langfristig eine station\u00e4re Unterbringung vermeiden.\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Die Wiederherstellung und Sicherung der materiellen Existenz wird angestrebt.\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Eine m\u00f6glichst angstfreie Alltagsbew\u00e4ltigung wird durch die finanzielle Existenzsicherung beg\u00fcnstigt.<br>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Ein weiteres wichtiges Ziel ist die m\u00f6glichst aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. \n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Pers\u00f6nliche F\u00e4higkeiten und Kompetenzen des Klienten sollen mobilisiert und eine Tagesstruktur entwickelt werden.\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Durch das Erleben von Selbstwirksamkeit wird die allgemeine\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Lebenszufriedenheit und Frustrationstoleranz des Klienten erh\u00f6ht.\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Im Rahmen der Gesundheitsf\u00fcrsorge ist es ein Hauptziel, \nstation\u00e4re Unterbringung zu vermeiden. Voraussetzung hierf\u00fcr ist die \nAnnahme der Erkrankung, die Auseinandersetzung mit ebensolcher und ggf. \ndie F\u00f6rderung einer Behandlungseinsicht. Der Klient soll bef\u00e4higt \nwerden, sich im Bedarfsfall selbst\u00e4ndig Hilfe holen zu k\u00f6nnen. In der \nArbeit mit suchtkranken Klienten stellt ein drogenabstinentes Leben ein \nIdealziel dar.<br>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/p>\n\n\n\n<p>Im Bereich Arbeit ist die Entwicklung einer passenden \nberuflichen Perspektive und die Aus\u00fcbung einer angemessenen, \nsinnstiftenden und bestenfalls existenzsichernden T\u00e4tigkeit Ziel der \nBetreuung.<\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund der oftmals hochkomplexen Problemkonstellation des \nKlienten bedarf es zur Erreichung der obigen Ziele oftmals der \nErarbeitung und Umsetzung verschiedener individueller Teilziele, die \nz.T. sehr niedrigschwellig ausgerichtet werden m\u00fcssen. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Leistungsangebot<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das von uns angebotene Ambulant Betreute Wohnen nach \u00a7 53, 54\n SGB XII umfasst \u00fcberwiegend Hilfeleistungen in Form von Betreuung, \nBeratung und Begleitung.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Grundlage f\u00fcr die Hilfeleistungen dient ein Individueller\n Hilfeplan. Dieser wird in enger Zusammenarbeit mit dem Klienten \nerarbeitet, wobei sich die Betreuungsziele und \u2013inhalte an den \npers\u00f6nlichen Ressourcen \/ F\u00e4higkeiten und ins Besondere den W\u00fcnschen des\n Klienten orientieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Betreuungsabteilung \u201e DEIN WEG\u201c, stellt dem \nLeistungsempf\u00e4nger einen festen Bezugsbetreuer f\u00fcr s\u00e4mtliche Leistungen \nzur Seite, wodurch eine vertrauensvolle und kontinuierliche \nArbeitsbeziehung aufgebaut werden kann. Zus\u00e4tzlich bieten wir neben der \nunmittelbaren Einzelfallarbeit mit dem Klienten umfeldbezogene \nHilfestellung wie z.B. Angeh\u00f6rigenarbeit und Gruppenangebote im \nFreizeit- und Bildungsbereich an.<br>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Bedarf erfolgt eine Vermittlung an erg\u00e4nzende oder \nweiterf\u00fchrende Hilfeanbieter. Hier geh\u00f6rt auch das Case Management zu \nunseren Aufgaben, bei dem ein Netzwerk verschiedener Personen und \nDienste gekn\u00fcpft wird, die ihre Arbeit mit dem Klienten \nberufsgruppen\u00fcbergreifend planen, koordinieren, durchf\u00fchren und \n\u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus kann der FC Lehre e.V. eine Mitarbeit in dem \nDienstleistungszweckbetrieb \u201eTatendrang\u201c, der eigens zur Reintegration \nlangzeitarbeitsloser in den Arbeitsmarkt gegr\u00fcndet wurde anbieten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ebenso steht ein Angebot der Freizeitgestaltung in Form von \nVereinsfu\u00dfball, sowie die Teilnahme an regelm\u00e4\u00dfigen christlichen \nVeranstaltungen in unserem Haus zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Betreuungsangebot umfasst im Einzelnen folgende Leistungsbereiche:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wohnen<\/p>\n\n\n\n<ol><li>Sicherung von laufenden Mietzahlungen und sonstigen Kosten\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Unterst\u00fctzung bei der Organisation des Wohnraums\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Organisation von Umzug \n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Entgegenwirken von Verwahrlosungstendenzen\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Organisation weiterf\u00fchrender Hilfen, z.B. im Bereich Schuldnerberatung\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>F\u00f6rderung des Bewusstseins f\u00fcr Wohnqualit\u00e4t\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Finanzielle Sicherung<\/p>\n\n\n\n<ol><li>Unterst\u00fctzung bei der Sicherung von Anspr\u00fcchen gegen\u00fcber Agentur f\u00fcr Arbeit, ARGE, Sozial\u00e4mtern etc.\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Finanzkompetenztraining (Erlernen des Umgangs mit Geld, Finanzplanung, wirtschaftliche Haushaltsf\u00fchrung)\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Hilfestellung bei Antr\u00e4gen und Formularen\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Alltag<\/p>\n\n\n\n<ol><li>Lebenspraktische Beratung \n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Erarbeitung einer Tagesstruktur \n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Anbindung an Freizeitangebote\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>F\u00f6rderung der Entwicklung von Freizeitverhalten\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>F\u00f6rderung der Entspannungsf\u00e4higkeit\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Gesundheit<\/p>\n\n\n\n<ol><li>Motivation zur Auseinandersetzung mit der Erkrankung\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Erlernen von Stressbew\u00e4ltigungsstrategien\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Eind\u00e4mmung der Ursachen und Folgen einer Suchterkrankung\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Unterst\u00fctzung beim Aufbau eines drogenabstinenten Lebensumfelds\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Unterst\u00fctzung und Begleitung bei notwendiger Behandlung\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>F\u00f6rderung von gesundheitsbewusstem Verhalten\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Erarbeitung einer Strategie zur R\u00fcckfallprophylaxe\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Arbeit<\/p>\n\n\n\n<ol><li>Erarbeitung von beruflichen Perspektiven\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Begleitung zu Berufsinformationszentren, Beratungsgespr\u00e4chen\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Unterst\u00fctzung bei Gespr\u00e4chen mit Arbeitsberatern und \nArbeitgebern (Agentur f\u00fcr Arbeit, ARGE,  Ma\u00dfnahmetr\u00e4ger, \nBehindertenwerkst\u00e4tten)\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Kooperation mit potentiellen Arbeitgebern\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Motivation zur Auseinandersetzung mit schulischer oder beruflicher Ausbildung\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Motivation zur Aufnahme einer beruflichen oder anderen\n sinnstiftenden T\u00e4tigkeit, auch ohne ausschlie\u00dflich wirtschaftlichen \nBeweggr\u00fcnden\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Hilfe bei der Erstellung von Bewerbungen\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Angebot der Mitarbeit im Vereinseigenem Zweckbetrieb\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Soziale Kompetenzen<\/p>\n\n\n\n<ol><li>F\u00f6rderung der sozialen Kontakte und Bindungen (Familie, Freunde, Alltagskontakte)\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Unterst\u00fctzung beim Erlernen von Konfliktl\u00f6sungsstrategien\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Unterst\u00fctzung beim Umgang mit Frustration\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Teilnahme an Gruppenangeboten\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>F\u00f6rderung des Abbaus von \u00c4ngsten in Gruppensituationen\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Schuldnerberatung<\/p>\n\n\n\n<ol><li>Sichtung der Schulden\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Einleitung einer Schuldenregulierung mittels Ratenzahlungen etc.\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Existenzsicherung durch Stundungsgesuche\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Geldmitverwaltung<\/p>\n\n\n\n<ol><li>Kontof\u00fchrung (u.a. wenn kein eigenes Konto vorhanden ist)\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Finanzplanung, Sichtung aller Einnahmen und Fixkosten\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Sicherstellung von Zahlungsverpflichtungen\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p><strong>Neben diesen direkten Betreuungsleistungen werden von uns die folgenden mittelbaren und indirekten Leistungen erbracht:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mittelbare Leistungen<\/p>\n\n\n\n<p>klientenbezogene T\u00e4tigkeiten:<\/p>\n\n\n\n<ol><li>Koordination und Organisation der Hilfeplanung in Form von Case Management\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Telefonate und Schriftverkehr f\u00fcr den Klienten\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Gespr\u00e4che mit Angeh\u00f6rigen, dem sozialen Umfeld des Klienten\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Einzelfalldokumentation\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>klienten\u00fcbergreifende T\u00e4tigkeiten:<\/p>\n\n\n\n<ol><li>Fallbesprechung\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Kollegiale Beratung, Supervision\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Teilnahme an Facharbeitskreisen\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Fortbildung\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Indirekte Leistungen:<\/p>\n\n\n\n<ol><li>Leitung, Organisation der Arbeitsabl\u00e4ufe in der Betreuungsabteilung \u201e DEIN WEG\u201c, \u2022 Verwaltungst\u00e4tigkeiten\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Bearbeitung von Anfragen\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>\u00d6ffentlichkeitsarbeit\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Um die Qualit\u00e4t der oben genannten Leistungen sicherzustellen\n und zu verbessern, besch\u00e4ftigt sich Die Betreuungsabteilung des FC \nLehre e.V. \u201e DEIN WEG\u201c, mit dem Aufbau eines Qualit\u00e4tssicherungssystems.<\/p>\n\n\n\n<p>Folgende Ma\u00dfnahmen der Qualit\u00e4tssicherung geh\u00f6ren bereits zum Standard:<\/p>\n\n\n\n<ol><li>Einsatz von Fachkr\u00e4ften\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Regelm\u00e4\u00dfige Fall- und Dienstbesprechungen\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Regelm\u00e4\u00dfige kollegiale Beratung\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Fortschreibung der Konzeption, u.a. im Rahmen von Klausurtagungen\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p><strong>Dauer der Betreuung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Dauer des Wohnens in der Betreuungsabteilung des FC Lehre\n e.V. nach \u00a7 53, 54 SGB XII ist grunds\u00e4tzlich nicht beschr\u00e4nkt. Sie \norientiert sich an den Erfordernissen des Einzelfalls. Die Weiterf\u00fchrung\n der Hilfe muss jedoch regelm\u00e4\u00dfig, meist einmal j\u00e4hrlich, beim \nKostentr\u00e4ger, dem Sozialamt des Landkreises Helmstedt beantragt und von \ndiesem bewilligt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Klient \/ die Klientin kann unter Einhaltung der im \nBetreuungsvertrag festgelegten Frist von vier Wochen jederzeit k\u00fcndigen.\n Er \/ Sie kann aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer K\u00fcndigungsfrist\n k\u00fcndigen, wenn ihm \/ ihr die Fortsetzung des Vertragsverh\u00e4ltnisses bis \nzum Ablauf der vierw\u00f6chigen K\u00fcndigungsfrist nicht zumutbar ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Betreuungsabteilung kann bei Vorliegen eines wichtigen \nGrundes ohne Einhaltung einer K\u00fcndigungsfrist k\u00fcndigen. Ein wichtiger \nGrund kann sein, wenn sich der Hilfebedarf des Klienten \/ der Klientin \nso ver\u00e4ndert, dass die fachgerechte Betreuung durch \u201e DEIN WEG\u201c, nicht \nmehr m\u00f6glich ist, der Klient \/ die Klientin Gewalt gegen \nMitarbeiter(innen) des Hauses aus\u00fcbt, Mitarbeiter(innen) des Hauses \nbedroht, oder wenn der Klient \/ die Klientin mit seinen Zahlungen 2 \nMonate im R\u00fcckstand ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Falle einer K\u00fcndigung durch Die Betreuungsabteilung des FC\n Lehre e.V., \u201e DEIN WEG\u201c, wird mit dem\/der Betroffenen nach geeigneten \nalternativen Ma\u00dfnahmen oder Wohnformen gesucht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Finanzierung und Rechtliche Grundlage<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Verg\u00fctung der Betreuungsleistungen nach \u00a7 53, 54 SGB XII \nerfolgt \u00fcber die Abrechnung von Fachleistungspauschalen, die im Rahmen \nder individuellen Hilfeplanung f\u00fcr den jeweiligen Klienten durch das \nSozialamt des Landkreises Helmstedt bewilligt worden sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich k\u00f6nnen Klienten mit eigenem Einkommen oder \nVerm\u00f6gen zur Eigenbeteiligung an den Kosten der Betreuungsleistungen \nseitens des Sozialamtes Helmstedt herangezogen werden. Dies erfolgt auf \nder Grundlage der \u00a7\u00a7 85 ff SGB XII.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Personelle und Sachliche Ausstattung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Gr\u00fcndungsteam der Abteilung f\u00fcr Ambulant betreutes Wohnen\n des FC Lehre e.V.  verf\u00fcgt \u00fcber einen erfolgreichen \nAusbildungsabschluss als staatlich anerkannter Diplom-Sozialarbeiter , \nb.z.w. staatlich anerkannter Familienpfleger und \u00fcber eine mehrj\u00e4hrige \nBerufserfahrung im Arbeitsbereich der station\u00e4ren und ambulanten \nBetreuung, Rehabilitation und sozialtherapeutischen Begleitung von \nMenschen mit Abh\u00e4ngigkeitserkrankungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die kontinuierliche Betreuungsarbeit ist f\u00fcr den \nVertretungsfall (u.a. Urlaub, Krankheit) durch die Kooperation innerhalb\n der Betreuungsabteilung sichergestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben obiger personeller Ausstattung, ist die \nBetreuungsabteilung des FC Lehre e.V. mit einem angemessenen  \nerforderlichen Sachbestand ausger\u00fcstet:<\/p>\n\n\n\n<ol><li>Moderne Kommunikations- und Informationsmittel (u.a. Mobil- und Festnetztelefone, PC, Notebooks, Fax, Internet, Fachliteratur)\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>B\u00fcror\u00e4ume\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><li>Fahrzeuge\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li><\/ol>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":666,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/fclehre.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/670"}],"collection":[{"href":"https:\/\/fclehre.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/fclehre.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fclehre.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fclehre.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=670"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/fclehre.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/670\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":676,"href":"https:\/\/fclehre.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/670\/revisions\/676"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fclehre.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/666"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/fclehre.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=670"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}